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1. Erlebnisbericht

1. Bericht An der schulärztlichen Untersuchung im Kindergarten attestierte der Schularzt „schlechtes Sehen“ und überwies J. an den Augenarzt. Frau Dr. ….erklärte bei ihrer Untersuchung, dass J. keine Brille brauche.Bei der schulärztlichen Untersuchung während der ersten Primarschule fiel der Sehtest wiederum schlecht aus und es gab erneut eine Überweisung an den Augenarzt. Die Augenärztin … sagte, dass J. eine starke Augenmuskulatur habe und die Sache schon mache. Eine Behandlung wäre nicht notwendig.Im Laufe der folgenden Zeit fiel uns J. immer wiederkehrendes Augenzwinkern auf. Zudem äusserte er sich selbst und beklagte sich oft über unscharfes Sehen, Kopfweh, Augenbrennen, doppeltes Sehen usw. Erneut konsultierten wir die Augenärztin und erhielten einen „beruhigenden“ Bescheid.Uns fiel auf, dass J. im Vergleich zu seinen um einige Jahre älteren Schwestern nicht so gerne zeichnete und malte. Er sah sich gerne Bilderbücher und Comics an. Beim Lesen übersah er oft die Endungen, verwechselte Silben und Buchstaben, dichtete ganze Worte dazu, damit das Gelesene einen Sinn ergab. Seine Schrift war flüchtig und ungenau. Er klagte mit voranschreitendem Alter, dass er mit Schreiben nicht schnell genug sei. Im Rechnen gab es auch mehr Probleme, je mehr Zahlen dazukamen. Auffallend bei Prüfungen war, dass die ersten Aufgaben richtig gelöst wurden und sich teils recht merkwürdige Fehler gegen Ende häuften.Da seine Aufmerksamkeit zu Wünschen übrig liess und sich stattdessen im Knaben ein ausgeprägter Bewegungsdrang äussserte, der teils gefährliche Formen annahm, liessen wir J. von einer Kinderpsychiaterin abklären. Ihre Untersuchung ergab, dass J. ein grosses geistiges Potential habe. Eine Zurückstellung in der Schule sei keinesfalls angebracht. Ein leichter Fall von Hyperaktivität wäre die eigentliche Ursache für seine Zappeligkeit und Konzentrationsschwäche. Um ihm in der Schule Auftrieb zu verschaffen, verschrieb Frau Dr. …. Ritalin, das J. fast ein Jahr einnahm.Die schulische Leistung verbesserte sich dadurch eindeutig. Trotzdem hegte J. einen Widerwillen gegen die Einnahme dieses Medikaments. Mit dem Einverständnis der Psychiaterin setzten wir Ritalin ab. In seiner Persönlichkeitsstruktur wurde J. wieder sich selber, frei und ausgelassen. Seine schulischen Leistungen schwankten. Im zweiten Semester der dritten Klasse liess die Lehrerin eine Bemerkung fallen, die uns aufschreckte: Sie werde sich jetzt nicht mehr so sehr um J. kümmern, denn das Kind sei eigensinnig und könnte, wenn er wollte…In der Not wendeten wir uns an die Psychiaterin, die zu einer Wiederaufnahme von Ritalin riet.Die zweite Ritalinperiode verlief im Gegensatz zur ersten ohne eindeutige positive Resultate. Hingegen reagierte J. zunehmend aggressiv und depressiv. Das liess uns zum Entscheid kommen, Ritalin ganz abzusetzen.Im ersten Semester des vierten Schuljahres hatte J. einen Unfall, der eine Reihe Physiotherapiesitzungen nach sich zog. Bei seiner letzten Sitzung bei Frau … machte J. einen deprimierten Eindruck. Auf ihr Fragen hin erzählte er von einer weiteren schulärztlichen Untersuchung, welche am Morgen desselbigen Tages stattgefunden hatte und bei der er wiederum schlecht gesehen habe. Das liess Frau … aufhorchen und sie empfahl eine Konsultation bei Augenoptiker Buck. – Soviel zur Vorgeschichte.Herr Buck untersuchte J. eingehend, diagnostizierte eine Winkelfehlsichtig-keit und verschrieb ihm eine Prismen-Leihbrille. Von Anfang an war zu beobachten, dass J. seine Leihbrille immer und gerne trug. Offenbar verschaffte sie ihm ein richtiges „Aha-Erlebnis“. Es brauchte keine Angewöhnungszeit. Seine Konzentration beim Lesen nahm zu. Nebst den Comics, die er gerne liest, vertiefte er sich vermehrt auch in Bücher.Insgesamt wurde er ruhiger, kann ganze Nachmittage dasitzen und lesen…. Natürlich bewegt er sich immer noch gerne und viel, aber sogar da lässt sich vermehrte Konzentration feststellen.Sein Schriftbild wurde merklich besser. Die einst krakeligen Buchstaben haben jetzt Zug und eine klare Kontur, stehen in regelmässigen Abständen auf der Linie. Schreibfehler sind seltener, ja, er hat gerade in der Ortho-graphie innerhalb der letzten drei Monate grosse Fortschritte gemacht. Zudem hat er wesentlich mehr Geduld, auch längere Texte zu schreiben. Das war früher eine Qual.Auch im Zeichnen lassen sich Veränderungen beobachten. Flächen malt er exakt und gleichmässig aus. Im Rechnen gibt es noch einiges aufzuholen. Es liegt da weniger am „nicht können“, als an negativen Erfahrungen (Rechnen stresst, gibt viel Arbeit, lässt keine Freiheit). Aber wir sind zuversichtlich, dass J. auch da von der neuen Sichtweise profitiert.Die ganze Behandlung mit den Leihbrillen und der Operation erlebten J. und wir sehr positiv. Er klagte seither nie mehr über Kopfweh, oder dass er nicht gut sehe. Er hat eine positive Haltung und Lebenseinstellung gefunden.M.K. (Vater von J)





WINKELFEHLSICHTIGKEIT

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