Wer sind wir? Definition "Winkelfehlsichtigkeit" Beschwerden bei Winkelfehlsichtigkeit Prismenbrille Häufige Fragen Häufige Fragen 2. Seite Häufige Fragen 3. Seite Binokularsehen Erlebnisberichte Betroffener 1. Erlebnisbericht 2. Erlebnisbericht 3. Erlebnisbericht 4. Erlebnisbericht 5. Erlebnisbericht 5. Erlebnisbericht Seite 2 5. Erlebnisbericht Seite 3 Veranstaltungen Optiker- & Augenärzteadressen Adressliste Optiker & Augenärzte Links Kontakt 

Definition "Winkelfehlsichtigkeit"

WinkelfehlsichtigkeitWinkelfehlsichtigkeit ist eine Augenkoordinationsstörung, bei der die beiden Augen in ihrer natürlichen Stellung nicht genau parallel ausgerichtet sind. Dabei können die Augen in ihrer Stellung nach aussen, innen, oben oder unten abweichen. Am häufigsten kommt eine Kombination von Seiten- und Höhenabweichung vor.Damit durch diese Abweichung keine störenden Doppelbilder entstehen, versucht das System Auge-Gehirn, die Augenstellung so zu korrigieren, dass die entstehenden Bilder deckungsgleich aufeinander zu liegen kommen.Mittels Nervenimpulsen und Augenmuskelarbeit werden die Abweichungen mehrere Male pro Sekunde korrigiert. Solche Korrektureinstellungen erfolgen zusätzlich zu den normalen Einstellbewegungen der Augen. Dies erfordert sehr viel Kraft und Konzentration.Viele Menschen haben genügend Kraftreserven, diese Korrektureinstellungen so auszuführen, dass sie die Abweichungen nicht störend behindern.Sobald diese Korrektureinstellungen nicht mehr andauernd und optimal ausgeführt werden können, zum Beispiel durch Ermüdung, entstehen leichte Doppelbilder. Die Seheindrücke scheinen sich zu bewegen, Schriften beginnen sich zu verschieben, Einzelbuchstaben oder Wortendungen werden übersehen, Zeilen verschmelzen und werden übersprungen.Häufigkeit einer AugenstellungsabweichungBei ungefähr 80% aller Menschen sind die Augen nicht von Natur aus parallel ausgerichtet. Die meisten der Betroffenen können diese Fehlstellung der Augen ohne nennenswerte Probleme selbstständig korrigieren und kompensieren. Augenstellungsfehler die mittels eigener Anstrengung ausgeglichen werden können werden als Winkelfehlsichtigkeit oder Heterophorie oder verstecktes Schielen oder Associated Phoria bezeichnet.Ungefähr 3 bis 4% der Menschen haben keine Chance, diesen Fehler zu korrigieren. Die Abweichung ist manifest und meist sichtbar. Dies wird als Schielen (Strabismus) bezeichnet.Rund 20% der Menschen haben irgendwann in ihrem Leben Probleme, genügend Energie aufzubringen, einen latenten Augenstellungsfehler dauerhaft und stabil auszugleichen. Typische Lebensabschnitte sind: Primarschulzeit, letzte Klassen im Gymnasium, berufsbegleitende Zweitausbildung, Wechseljahre, Pensionierung. Bei folgenden Ereignissen werden oft erstmals Probleme mit dem Ausgleichen eines Augenstellungsfehlers festgestellt: Narkosen, Schläge auf den Kopf, Unfälle besonders bei Schleudertrauma, Geburt, längere Krankheiten.Beschwerden bei WinkelfehlsichtigkeitWird eine Winkelfehlsichtigkeit schlecht ausgeglichen, sind Anstrengungsbeschwerden bei Nahtätigkeit oder konzentriertem Blick oft die ersten Anzeichen. Augendruckgefühl, müde Augen oder Verschwimmen von Buchstaben bei langem Lesen sind typische Auffälligkeiten. In vielen Fällen haben Kopfschmerzen bis hin zu Migräne ihre Ursache in einer Winkelfehlsichtigkeit. Verzögerte Anpassungen des Augenpaares an veränderte Sehbedingungen, z.B. bei Helligkeitswechsel oder beim Blick von der Nähe in die Ferne, werden oft bemerkt. Ebenso kann kurzzeitiges Doppeltsehen beim Lesen oder beim Blick in die Ferne Folge einer schlecht kompensierten Winkelfehlsichtigkeit sein.





WINKELFEHLSICHTIGKEIT

ABC

GhI

jKL

DEF





Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.