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Häufige Fragen

1. Haben alle Menschen mit Winkelfehlsichtigkeit Probleme?Nein. Bei rund 80 % aller Menschen kann eine Winkelfehlsichtigkeit gemessen werden. Nur ca. 20 % dieser Gruppe zeigen auffällige Probleme. Diese Probleme sind teilweise auf gewisse Lebensabschnitte konzentriert.Besondern schwerwiegende Probleme können Kinder während den Schuljahren haben. In dieser Zeit wird von den Augen Schwerstarbeit gefordert. Oft reicht die Kraft nicht aus, bei all dem Lernstoff noch genügend Energie aufzubringen einen Augenstellungsfehler dauerhaft und stabil zu kompensieren. (weitere schwierige Lebensabschnitte sind z.B. Unfall, Geburt, Wechseljahre, zunehmendes Alter etc.)

2. Wie genau ist eine Winkelfehlsichtigkeit messbar?Geübte Spezialisten messen die Winkelfehlsichtigkeit reproduzierbar auf 0,25 cm/m genau.

3. Verursacht Winkelfehlsichtigkeit eine Wahrnehmungsstörung?Eine Augenstellungsabweichung, die nicht immer vollständig kompensiert oder ausgeglichen werden kann, führt zu ständig ändernden visuellen Wahrnehmungen. Dies kann man als Wahrnehmungsstörung bezeichnen.

4. Hilft die Prismenbrille jedem?Nein. Damit mit einer Prismenbrille spürbar geholfen werden kann, müssen entsprechende Beschwerden vorhanden sein. Generell wird nur dann eine Prismenbrille empfohlen, wenn genügend eindeutige Beschwerden bemerkt werden (siehe Beschwerden bei Winkelfehlsichigkeit).

5. Was ist der Unterschied zwischen Winkelfehlsichtigkeit („verstecktes Schielen“) und echtem Schielen?Winkelfehlsichtigkeit ist ein Augenstellungsfehler, der durch Energieeinsatz mittels Muskeln und Nerven selbstständig ausgeglichen werden kann.Gehen die Energiereserven zu Ende, entstehen Anstrengungsbeschwerden. Kann dieser Kompensationsmechanismus nicht dauerhaft aufrechterhalten werden, zeigen sich Sehbeschwerden.Schielen ist ein Augenstellungsfehler bei dem der Klient die Abweichung nicht selbstständig ausgleichen kann. Ihm fehlt die Kontrolle oder die Kraft, die Augen gleichzeitig auf denselben Punkt auszurichten.

6. Wird Winkelfehlsichtigkeit vererbt?Nein. Eine klare Vererbung nach den bekannten Vererbungsgesetzen gibt es nicht. Einschlägige Erfahrungen zeigen aber die Tendenz zu einer familiären Häufigkeit.

7. Ist es wichtig, Winkelfehlsichtigkeit früh zu korrigieren?Das heutige Leben, die Art des Unterrichtens und des Lernens bauen auf ein gut funktionierendes visuelles System. Mängel in diesem System haben unweigerlich Auswirkungen auf die Entwicklung und die späteren Möglichkeiten eines betroffenen Menschen. Nicht zu unterschätzen ist vor allem der Verlust an Selbstwertgefühl, der nebst grossen Lerndefiziten nur schwer wieder gut gemacht werden kann.Unter diesen Gesichtspunkten wäre es optimal, so früh wie möglich alle unsere Systeme, die unser Funktionieren ermöglichen und die massgebend am Lernprozess beteiligt sind, zu prüfen und bei Ungereimtheiten zu stärken und zu korrigieren.Leider sieht die Praxis anders aus. Es ist heute üblich zu warten, bis klar messbare Defizite ersichtlich sind, Rückstände sich deutlich erkennen lassen oder Fehlfunktionen bereits zu sichtbaren Schäden geführt haben. Erst jetzt wird mit unverhältnismässigem Aufwand und mit enormen Kosten versucht, die Verluste wieder aufzuarbeiten.

8. Muss man zum Augenarzt zur Abklärung?Der Facharzt für Augenheilkunde und Augenchirurgie ist bestens ausgebildet, um den Gesundheitszustand der Augen zu untersuchen und entsprechende Auffälligkeiten zu diagnostizieren. Besonders bei Kindern ist es empfehlenswert, die Augen zuerst auf gesundheitliche Aspekte hin kontrollieren zu lassen.Nur die wenigsten Augenärzte haben aber eine Ausbildung im Prüfen und Ausmessen von Winkelfehlsichtigkeiten. Es ist in der Ausbildung zum Augenarzt noch immer freiwillig, sich auch im Refraktionieren (Ausmessen der Sehfehler) ausbilden zu lassen. Die Ausbildung zum Spezialisten für Augenkoordinationsstörungen (Schielen oder „verstecktes Schielen“) wird nur von wenigen Augenärzten gewählt.Ist sichergestellt, dass keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Augen vorliegen, empfiehlt es sich darum, eine Zweituntersuchung bei einem Augenoptiker mit MKH-Erfahrung durchführen zu lassen.

9. Warum auch zum Augenoptiker und nicht nur zum Augenarzt?Das Studium zum diplomierten Augenoptiker umfasst mindestens vier Semester Ausbildung in der Ausmessung von Sehfehlern und Winkelfehlsichtigkeiten.Das bisher genauste Verfahren, um minimale Augenstellungsfehler auszumessen, wurde vor bald 50 Jahren von einem Augenoptikermeister in Berlin (H.-J. Haase) erfunden. Seither wurde dieses Verfahren (MKH Mess- und Korrektionsmethodik nach H.-J. Haase) ständig weiterentwickelt und verfeinert.

10. Kann mir jeder Augenoptiker helfen?Nein, nicht jeder Augenoptiker verfügt über genügend Erfahrung in diesem Bereich. Besonders für Kinder gibt es nur ganz wenige gute Adressen (siehe Adressliste). Nur wer diese speziellen Messverfahren täglich anwendet, erreicht nach einigen Jahren die entsprechende Erfahrung, um auch bei Kindern genaue Messungen ausführen und fundierte Empfehlungen abgeben zu können.Leider haben sich bis heute nur wenige der ausgebildeten diplomierten Augenoptiker entschieden, die MKH in der täglichen Praxis anzuwenden. Die Gründe dafür sind vielfältig. Nebst hohen Anschaffungskosten der Apparaturen benötigt eine ausführliche Messung nach MKH viel Zeit (Erstmessung ca. 1 Stunde) In dieser Zeit kann keine gewinnbringende Brille verkauft werden.Leider ist es auch so, dass Augenoptiker, die sich der Probleme der Winkelfehlsichtigkeiten annehmen, Anfeindungen über sich ergehen lassen müssen oder sehr oft von den Augenärzten nicht weiterempfohlen werden. Dies kostet wiederum einiges an Umsatz und Verdienst.

11. Dürfen Augenoptiker Messungen bei Kindern ausführen?Gemäss neustem Bundesgerichtsentscheid vom 13. April 2005 ist es dem qualifizierten Augenoptiker erlaubt, nach Treu und Glauben Messungen bei Kindern auszuführen. Alle Kantone, welche noch eine anders lautende Regelung haben, werden diese in der nächsten Zeit anpassen müssen.

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