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12. Was ist der Unterschied beim Messen von Kurz- und Weitsichtigkeit gegenüber dem Messen einer Winkelfehl-sichtigkeit?Beim Ausmessen der Brechkraft der Augen auf Kurzsichtigkeit, Rechtsichtigkeit oder Weitsichtigkeit, wird die so genannte Längenfehlsichtigkeit gemessen. Diese Messung geschieht für jedes Auge einzeln.Da wir zwei Augen haben, die im Regelfall optimal zusammenarbeiten sollten, wäre es nur logisch, bei jeder Messung der Augen auch diese Zusammenarbeit oder die symmetrische Ausrichtung der Augen zu messen. Eine Abweichung der Augen in der Ausrichtung nennt man eine Winkelfehlsichtigkeit.

13. Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Prismenbrille?Die meisten Krankenkassen halten sich an die aktuelle Ausgabe des Krankenversicherungsgesetzes. Darin sind die aus der Grundversicherung zu übernehmenden Kosten genau geregelt.Die Abklärung auf Winkelfehlsichtigkeit wird meist nicht übernommen. Viele Kassen zahlen aber eine jährliche oder zweijährliche Pauschale für Anschaffung oder Anpassung einer Brille.Es steht jedoch jeder Krankenkasse zu, im Rahmen der Zusatzversicherungen, weitergehende Leistungen zu erbringen. Diese sind so unterschiedlich und wechselhaft, wie die Möglichkeiten aller Prämienzahler sich individuell zu versichern. Da die meisten Versicherten eine individuelle Zusatzversicherung haben, ist es inzwischen unmöglich, hier genauere Angaben zu machen.Also: Immer bei der eigenen Versicherung nachfragen!

14. Ist eine Prismenbrille teurer als eine gewöhnliche Brille?Ja, eine Prismenbrille ist etwas teurer als eine einfacher geschliffene Brille. Die benötigten Gläser erfordern meist eine Sonderanfertigung. Die Mehrkosten für die Sonderanfertigung, den Mehraufwand bei der Beratung und bei der Fertigung der Prismenbrille belaufen sich auf ca. Fr. 50.-- bis Fr. 75.-- pro Glas. Zudem können keine günstigen, vorgefertigten Gläser aus dem Handel verwendet werden.

15. Was kostet die Untersuchung beim Augenoptiker?Jeder Augenoptiker ist gemäss Kartellgesetz verpflichtet, seine Preise entsprechend seiner individuellen Kostenstruktur zu kalkulieren. Einheitliche und/oder abgesprochene Preise sind verboten.Eine Ausmessung und Beratung, in dafür speziell eingerichteten Räumen, mit all den benötigten Messgeräten und Einrichtungen verursacht Kosten im Bereich von Fr. 150.-- bis Fr. 240.-- in der Stunde.Die Kosten für die Untersuchung beim Augenoptiker werden von der Krankenkasse nicht übernommen.

16. Warum herrscht ein Glaubenskrieg zwischen Augenärzten /nicht messenden Augenoptikern und den auf Winkelfehl-sichtigkeit spezialisierten Augenoptikern?Dies ist ziemlich kompliziert zu beantworten. Vordergründig geht es um vermeintliche Kompetenzen. Kein Augenarzt gibt gerne zu, dass der auf Winkelfehlsichtigkeit spezialisierte Augenoptiker auf dem Gebiet der latenten Augenstellungsfehler die bessere Ausbildung und oftmals mehr Erfahrung hat. Kein Augenoptiker lässt sich gerne auf einen Streit mit dem Augenarzt ein, der ihm Kunden mit Brillenrezepten zuweist.Hintergründig ist dies eine Frage des Geldes. Mit der sehr zeitaufwändigen Ausmessung solcher Augenstellungsfehler lässt sich kein Geld verdienen. Der Augenarzt kann in dieser Zeit mit jeder anderen Tätigkeit ein höheres Einkommen erzielen. Insbesondere mit einer Augenoperation kann in derselben Zeit ein X-Faches an Honorar eingenommen werden. Ein Augenoptiker, der keine Augenarzt-Rezepte zur Anfertigung von Brillen bekommt, hat einen sehr schweren Stand. Er kann in der Zeit, die eine ausführliche Messung beansprucht, gut und gerne zwei Brillen verkaufen. Selbst die spezialisierten Augenoptiker haben Mühe, diese Messungen kostendeckend abzurechnen. Bei qualifizierter Arbeit und entsprechender Mund-zu-Mund-Propaganda erübrigt sich aber für die spezialisierten Augenoptiker das Warten auf Klienten.

17. Kann man eine Prismenbrille ohne Probleme wieder absetzen?Ja. Sofern die Prismenbrille keine entlastende Wirkung zeigt, wird sie von niemandem über längere Zeit getragen. Hat sie eine entlastende Wirkung, kommt es darauf an, ob in der Zwischenzeit genügend Energiereserven aufgebaut und entsprechende Kompensationsmechanismen eingeübt worden sind. Natürlich kann aus persönlichen Gründen auf die Prismenbrille verzichtet werden. In solchen Fällen muss man bereit sein, die vor der Entlastung mit der Brille vorhandene Situation (genannte Beschwerden) wieder zu akzeptieren.Eine prismatische Korrektur kann dem Auge keinen Schaden zufügen.

18. Bedeutet ein grosser Winkel grosse Probleme?Nein, nicht unbedingt. Die Grösse der Abweichung steht mit dem Ausmass der Probleme in keinem direkten Verhältnis. Oftmals sind es die ganz kleinen Winkel, die am meisten Probleme verursachen.(Anfügung der Selbsthilfegruppe: Bei sehr kleinen Winkeln sind es meist nicht die Augenoptiker, die auf eine Brille drängen, das müssen schon die Eltern tun, sofern einschränkende Symptome und Schwierigkeiten im Alltag auftreten.)

19. Führt die Korrektur mit Prismenbrille zwangsläufig zur Operation?Nein. Nur ca. 2,5 % der Menschen haben Augenstellungsabweichungen von mehr als 12 cm/m.Operiert werden in der Regel erst Winkel von über 20 cm/m. Geringere Werte lassen sich mit speziell geschliffenen Gläsern recht gut korrigieren, auch über längere Zeit.

20. Werden die Augen faul durch Prismen?Nein, im Gegenteil. Mehrheitlich wird mit dem Tragen einer Prismenbrille auch die Augenbeweglichkeit verbessert. Wenn die Augenmuskeln eine latente Schielstellung durch ständige Anspannung ausgleichen müssen, geht dies oft zu Lasten der Augenbeweglichkeit. Augenfolgebewegungen (einer Zeile folgen) und Blicksaccaden (Sprünge von einer Buchstabengruppe zur nächsten) können in solchen Fällen oft nur mangelhaft ausgeführt werden. Eine entlastete Augenmuskulatur lässt Augenfolgebewegungen und Blicksaccaden in einer wesentlich höheren Geschwindigkeit und grösserer Präzision zu. Allein dies kann dazu führen, dass aus einem schlechten Leser ein guter Leser wird.

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